KassenRadar Alarm einrichten

Methodik

Volle Transparenz: Hier steht, woher unsere Zahlen kommen, wie der Score entsteht — und was er heute schon kann und was noch nicht.

Der Kassen-Score (0–100)

Der Score gewichtet drei Bausteine:

  • 50 % Preis — der Zusatzbeitrag relativ zur aktuellen Marktspanne (2,18 % bis 4,39 %). Die günstigste Kasse bekommt hier die volle Punktzahl.
  • 30 % Leistungen — Abdeckung ausgewählter Zusatzleistungen (z. B. professionelle Zahnreinigung, Osteopathie, Bonusprogramm).
  • 20 % Service — auf Basis öffentlich berichteter Umfragen, jeweils mit Quelle.

Was der Score heute zeigt — ehrlich gesagt

Leistungs- und Servicedaten liegen zunächst nur für die größten rund 25 Kassen belastbar vor. Wo uns diese Daten fehlen, erfinden wir nichts: Wir rechnen den Score dann nur aus den Bausteinen, die wir wirklich belegen können — bei den meisten Kassen ist das aktuell der Preis. Auf jeder Kassenseite steht darum, worauf der Score dort beruht („Basis: Preis“). Sobald geprüfte Leistungsdaten vorliegen, fließen sie ein.

Datenquellen

QuelleWofürAktualität
ITSG-Beitragssatzdatei kassenindividuelle Zusatzbeiträge + Historie (wird auch von Lohnsoftware genutzt) täglich geprüft
GKV-Spitzenverband: Krankenkassenliste gesetzliche Veröffentlichung nach § 242 Abs. 5 SGB V — unser Gegencheck wöchentlich abgeglichen
BMG / GKV-Spitzenverband: durchschnittlicher Zusatzbeitrag Marktdurchschnitt (Vergleichslinie in den Charts) jährlich (§ 242a SGB V)

Marktdurchschnitt im Zeitverlauf

Der offizielle durchschnittliche Zusatzbeitrag (mitgliedergewichtet), aktuell 2,90 %:

JahrØ Zusatzbeitrag
20211,30 %
20221,30 %
20231,60 %
20241,70 %
20252,50 %
20262,90 %

Aktualität & Korrekturen

Beitragsänderungen prüfen wir täglich gegen die ITSG-Datei und gleichen sie wöchentlich mit der Krankenkassenliste ab. Angekündigte, aber noch nicht wirksame Erhöhungen kennzeichnen wir immer als „angekündigt“. Findest du einen Fehler? Schreib uns — wir korrigieren und nennen den Stand auf jeder Kassenseite.

Was wir bewusst nicht tun

  • Keine „Testsieger“-Behauptungen und keine Superlative ohne Quelle.
  • Keine erfundene Dringlichkeit — nur echte gesetzliche Fristen.
  • Keine Empfehlung privater Kranken- oder Zusatzversicherungen.